Damengolfreise nach Marienbad

Damengolfreise nach Marienbad

(Ein Bericht von Christine Fischer)

Insgesamt 27 Ebersberger Golfdamen brachen pünktlich am Sonntagmorgen zu ihrer diesjährigen Golfreise auf. Erstmalig ging es ins tschechische Marienbad.

Renata war sichtlich erleichtert, als sich niemand verspätete und so der langen Busreise nichts mehr im Weg stand.
Bereits beim Start zeigte sich, dass die Entscheidung, diesmal das eigene Auto zu Hause zu lassen, richtig war. Nahm uns doch gleich Kurt, unser Fahrer, sofort das umfangreiche Golfgepäck aus der Hand, so dass wir uns nur noch einen Platz  im Bus suchen mussten. Da für jede ein Einzelplatz zur Verfügung stand, war dies auch keine allzu stressige Aufgabe.

Bald lernten wir auf der Fahrt zum Marienbader Hotel Kurt genauer kennen. Kurts  umsichtige und sichere Fahrweise überzeugte und mit seiner ruhigen und gelassenen Art wirkte er sofort sympathisch.
Manche Dame hat sich vielleicht noch zu Beginn der Reise gefragt, ob man nicht doch besser mit dem eigenen PKW hätte anreisen sollen, aber das Finden der oft schlecht ausgezeichneten Golfplätze und das Schleppen der schweren Bags konnte man nun getrost Kurt überlassen und sich beruhigt zurücklehnen.

Ein Halt mit einer kurzen Kaffeepause und die dort von Renate Kramper, welche die Busfahrt initiiert und mit dem Busunternehmen  perfekt abgewickelt hat, spendierten frischen heimischen Brezen hoben die insgesamt schon sehr gute Stimmung der Damen.

Ein überraschendes, von Christine Fischer konzipiertes Regelquiz half die doch etwas lange Fahrzeit von ca. vier Stunden verkürzen. Hier wurden durchaus ernsthafte, teilweise auch sehr knifflige Fragen gestellt; andererseits waren aber auch Fragen zu klären, die vielleicht doch nicht auf jeder Golfrunde eine Rolle spielen, deren Lösung aber auf sehr großes Interesse stießen und die Tage darauf für durchaus reichen Gesprächsstoff sorgten. Hier die Frage, die die Gemüter am meisten erhitzte: Darf eine im Bunker liegende und den Schlag behindernde Bananenschale entfernt werden?  Wie wäre dagegen die Situation für einen den Schlag störenden Lippenstift zu lösen gewesen?

Gleich nach der Ankunft im Marienbader Hotel, wo wir von Toni, dem Inhaber der von Renata beauftragten Reiseagentur, begrüßt wurden,  brachen wir zu einer Stadtführung auf. Als die Stadtführerin mitteilte, dass die Geschäfte geöffnet sein werden, erwachte bei der einen oder anderen Golferin schon das bekannte Schnäppchenjagdfieber. Etwas enttäuscht nahmen wir allerdings wahr, dass sich das Angebot nur auf unzählige Oblaten- und Schnapsläden bezog. Aber eine Stadtrundfahrt und ein Spaziergang durch das eindrucksvolle Heilbad mit seinen wunderschönen alten und frisch renovierten Hotels entschädigten alle vollends.

Wieder im Hotel zogen es einige vor, die Fußballeuropameisterschaft am Fernseher zu verfolgen; andere nutzten die Zeit, um sich im schönen Schwimmbad oder auf dem Zimmer zu erholen. Das Hotel mit seinen 28 Zimmern gehörte übrigens uns ganz allein! Nach einem üppigen Abendessen mit Ente, Kraut und böhmischem Knödel war bei den meisten nach diesem aufregenden Tag die nötige Bettschwere erreicht.

Am Montag fuhren wir Richtung Karlsbad und lernten dort unseren ersten Golfplatz auf dieser Reise - das vom Gary Player konzipierte - Golfresort Cihelny  kennen. Bevor es allerdings auf den Platz ging, stellten wir unsere Putt-Künste im Rahmen eines kleinen Turniers unter Beweis. Damit waren alle für diese Reise  geplanten Wettbewerbe abgearbeitet und man konnte stressfrei und locker auf die Runde gehen.
Wir empfanden den inmitten der reizvollen Mittelgebirgslandschaft gelegenen Platz  als sehr abwechslungsreich, weitläufig und gepflegt. Die Fairways erinnerten an einen Samtteppich, was unseren Gelenken sicherlich zugute kam.
Weniger Gefallen fanden wir an den sehr „naturbelassenen“ Semiroughs, den oftmals wahrzunehmenden Verkehrsgeräuschen,  den nur mit großer Vorsicht zu überquerenden Bahngleisen inmitten des Platzes und dem geladenen Elektrozaun am Rande einzelner Bahnen.
Wir rätselten, ob dieser uns wohl daran hindern sollte, den  Ball aus dem Aus zu angeln oder ob er vielleicht doch einen anderen Zweck erfüllen sollte. Wegen mangelnder Hinweisschilder hatten manche auch Probleme, den nächsten Abschlag auf dem kürzesten Weg zu finden.

Dies war am nächsten Tag wegen seiner klaren Hinweisschilder auf dem Franzensbader Platz kein Problem. Da Tonis Reisagentur mit diesem Golfresort zusammenarbeitet, nahm sich der Clubmanager besonders um uns an. So ließ er es sich nicht nehmen, die Rolle des Starters zu übernehmen und jeder Dame einen Ballmarker zu schenken. Diesen Platz empfanden die meisten auch sehr spannend und abwechslungsreich. Aber im Vergleich zum Vortag  konnte man sich durch die  sehr ruhige und schöne Lage des Platzes besser auf das Spiel konzentrieren und somit mehr genießen.

Der kommende Abend war ja nun schon wieder der sog. „letzte Abend“ und die sehnlichst erwartete Siegerehrung konnte starten. Für unseren sportlichen Wettbewerb spendierte die Reiseagentur drei Preise:  einen Übernachtungsgutschein plus Greenfee, einen Greenfee-Gutschein (jeweils in Franzensbad) und eine Flasche böhmischen Sekt. Wie jeden Abend so war auch heute wieder Toni anwesend und zeigte damit, dass ihm das Wohlbefinden der Gruppe ein großes Anliegen war.

Die heuer erstmalig ermittelte „Regel-Queen“ wurde Christine Maria Fischer,
da sie in der insgesamt gut regelkundigen Runde die besten Regelkenntnisse nachweisen konnte.

Anschließend konnte die diesjährige „Putting -Queen“ bekanntgegeben werden. Renata und Sonja teilten sich punktgleich den ersten Platz.

Somit waren die Preise an die Frau gebracht.

Anschließend bedankten wir uns im Namen der Gruppe bei Renata für die akribische und durchweg hervorragende Planung dieser gelungenen Reise.
Wieder einmal hat sie ein sehr schönes Hotel mit angenehmer Atmosphäre und wunderbare Golfplätze für die diesmal sehr große Gruppe gefunden.

Angela Kramm schloss sich hier gleich an  und überreichte Christine Fischer und Renate Kramper ein Dankeschön von allen für deren Unterstützung von Renata im Vorfeld und während der Reise.

Am nächsten Morgen wurde abschließend der nur 100 m Fußweg vom Hotel entfernte „Royal Golf Club Marienbad“ gespielt. Der  älteste Golfplatz Mitteleuropas, der bereits 1905 gegründet wurde, gefiel durch seine großzügige und weitläufige Parklandschaft. Er erfordert ein präzises, nicht unbedingt langes Spiel.
Da es aber nicht immer gelang, den Ball auf dem samtweichen  Fairway zu halten und man deshalb sehr häufig im viel zu hohen Semirough das Leben schwermachte, hielt sich die Begeisterung für diesen Platz bei den meisten in Grenzen.

Beim Ausklang der Reise auf der sonnigen Clubterrasse erholten wir uns von der anstrengenden Runde. Eine harmonisch verlaufende, sehr kurzweilige und insgesamt sehr schöne Reise war hier nun fast zu Ende.  Alle drei Golfplätze werden der Gruppe als äußerst großzügig und weitläufig angelegte Plätze in herrlicher Lage in Erinnerung bleiben.

Bei so viel Positivem erübrigt es sich fast zu erwähnen, dass auch die Heimfahrt problemlos, ja sogar beschwingt – dank Piccolospende des Busunternehmens – verlief.

Damengolfreise nach Marienbad

   

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